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15 Fragen an Herrn Gauck

Sehr geehrter Herr Gauck,

mit Freuden habe ich Ihre Wahl zum Bundespräsidenten zur Kenntnis genommen. Freude deshalb, da erstmals ein Pastor dieses weltliche Amt übernimmt. Nun frage ich Sie, ob Sie die Lehre Gottes oder die Worte des Gesetzgebers in die Tat umsetzen werden? Ich werde mir erlauben Ihre Antworten auf meinen Internetseiten zu veröffentlichen.

Im Folgenden zeige ich einige Widersprüche zwischen dem Wort Gottes und den Gesetzen der Menschen auf.

Bei Samuel steht, das Volk habe erkannt, dass es ein Übel war Gott als Herrn zu verwerfen und einen König (Bundespräsidenten) als Herrscher zu verlangen.1

Im Buch Mose kann man nachlesen, dass man denjenigen „zum König über dich setzen, soll den der HERR, dein Gott, erwählen wird.“2

1.) Glauben Sie, dass Gott Sie in dieses Amt erwählt hat?

Als Bundespräsident haben Sie den, im Grundgesetz zitierten, Eid3 geleistet.

Im Folgenden 2 Beispiele, dass das Grundgesetz nicht zu wahren ist:

a) Im Artikel 140 heißt es:
Die Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der Deutschen Verfassung vom 11. August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes.“

In dem genannten Artikel 137 der Weimarer Verfassung ist der Geltungsbereich genannt.

Zitat: „(2) Die Freiheit der Vereinigung zu Religionsgemeinschaften wird gewährleistet. Der Zusammenschluss von Religionsgemeinschaften innerhalb des Reichsgebietes unterliegt keinen Beschränkungen.“

Da das Reichsgebiet von 1919 andere Grenzen hatte als die Bundesrepublik heute, können Sie unmöglich diesen Artikel wahren. In den Gebieten östlich von Oder und Neiße z.B. haben Sie keine Hoheitsgewalt.

b) In der aktuellen Fassung des Grundgesetzes (Stand: 21.7.2010) steht im Artikel 144 in dem Artikel 23 seien die Länder der Bundesrepublik Deutschland aufgeführt. Im Artikel 23 stehen jedoch keine Länder. Dort war der Geltungsbereich des Grundgesetzes aufgelistet, der 1990 aufgehoben worden ist.

2.) Wie wollen Sie das Grundgesetz wahren und zu verteidigen, wenn dieses „Gesetz“ in sich widersprüchlich und damit unerfüllbar ist?

Mit Ihrem Eid haben Sie geschworen „Gerechtigkeit gegen jedermann“ zu üben.
In der Apostelgeschichte steht 2 Mal die Aufforderung. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“4
Würde dieses Gebot beachtet gäbe es keine Standesunterschiede und keine unterschiedlichen Löhne.
Nach der Lehre Gottes ist Gott unser Vater und wir alle sind seine Kinder. Untereinander sollten wir Brüder und Schwestern sein.

3.) Werden Sie Sich dafür einsetzen, dass die privilegierten Stände (Beamte, Richter, Berufspolitiker, Professoren usw.) abgeschafft werden?

4.) Werden Sie sich dafür einsetzen, dass alle Menschen ein vergleichbares Gehalt wie Sie erhalten?

In der Bibel kann man nachlesen, dass Gott der Eigentümer der Erde ist:
(Psalm 24) Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdboden und was darauf wohnt.“

und

(3 Mose 25.23) „Darum sollt ihr das Land nicht verkaufen für immer; denn das Land ist mein, und ihr seid Fremdlinge und Gäste vor mir.“

5.) Wenn das Land Gott gehört und wir nur Fremdlinge und Gäste sind, wieso haben Sie beeidet das Eigentumsrecht5 an Grund und Boden für die Menschen zu wahren?

Im § 1(1) des Grundsteuergesetzes ist festgeschrieben, dass die „Gemeinde bestimmt, ob von dem in ihrem Gebiet liegenden Grundbesitz Grundsteuer zu erheben ist.“

6.) Wann hat Gott den Menschen gestattet auf sein Eigentum eine Steuer zu erheben?

Nach § 7 des Urheberrechtsgesetzes – (UrhG) ist der Schöpfer eines Werkes der Urheber.
Das Urheberrecht schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes“ (§11 UrhG).

Dass Gott der Schöpfer des Himmels, der Erde, der Menschen, der Tiere, aller Pflanzen, des Wassers, der Luft, des Bodens und des Feuers und des Lichts ist, steht im 1. Kapitel des ersten Buches Moses.

Aber auch anderen Stellen der Bibel kann man nachlesen, dass Gott der Schöpfer und somit der Urheber ist: Hiob 32, Hiob 35, Jesaia 45, Hosea 8, Römer 1 usw.

Dass der Urheber (Schöpfer) das Recht auf Anerkennung seiner Urheberschaft am Werk hat ist im § 13 Urheberrechtsgesetz festgeschrieben. Der Urheber kann einem anderen das Recht einräumen, das Werk auf einzelne oder alle Nutzungsarten zu nutzen (§31 UrhG). Ein Nutzungsrecht kann nur mit Zustimmung des Urhebers übertragen werden (§34 UrhG).

7.) Wann und womit hat Gott seine Urheberrechte an eine weltliche Institution abgegeben?

Nach Artikel 60 des Grundgesetzes ernennt der Bundespräsident die Bundesrichter.
Bei Lukas kann man nachlesen: „Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet.“6

Matthäus führt weiter aus: „... Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.“7

Zu Ezechiel sagte der Herr: „Und wo eine Sache vor sie kommt, sollen sie stehen und richten und nach meinen Rechten sprechen und sollen meine Gebote und Sitten halten...“8

Damit ist unmissverständlich gesagt, dass nur die Menschen ein Richteramt bekleiden sollen, die Gottes Gebote und Sitten halten.

8.) Wie können Sie, als Mann Gottes, Richter ernennen, die sich an die weltlichen Gesetze halten und die Gebote, das Eigentum und die Urheberrechte Gottes missachten?

In dem Strafgesetzbuch steht unter § 304 Gemeinschädliche Sachbeschädigung:
(1) Wer rechtswidrig Gegenstände der Verehrung einer im Staat bestehenden Religionsgesellschaft oder Sachen, die dem Gottesdienst gewidmet sind ... beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Der Sinn des Lebens ist zu Gott zurück zu finden. Aus diesem Grunde haben wir uns auf der Erde inkarnieren lassen. Die Erde dient in seiner Gänze dem Gottesdienst. Gott wohnt nicht in Kirchengemäuern, sein Tempel ist in dem Herzen eines jeden Menschen. Demnach muss die gesamte Erde geschützt werden, - oder wie es in der Bibel heißt:

Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn baute und bewahre.“ (2 Mose 15)

„Bebauen“ heißt: Nutzen. „Bewahren“ heißt: So sorgsam damit umgehen, dass nachfolgende Generationen sie weiter nutzen können.

9.) Wenn der Diebstahl von Gegenständen, die dem Dienst für Gott geweiht sind, schwerwiegend ist, wie viel Mal schwerer müssen dann Handlungen sein, bei dem das Eigentum Gottes geraubt, mit einer Steuer belegt, missbraucht oder zerstört wird?

10.) Wie lässt sich die, in der Bibel festgeschriebene, Aufgabe der Menschen „die Erde zu bewahren“ mit einem stetig steigenden Wirtschaftswachstum und der damit zusammenhängenden Ausbeutung der Ressourcen vereinbaren?

In der Bibel gibt es mehrere Aussagen zu dem Geschäft mit Zinsen: 

Wenn dein Bruder verarmt und neben dir abnimmt, so sollst du ihn aufnehmen als einen Fremdling oder Gast, dass er lebe neben dir, und sollst nicht Zinsen von ihm nehmen noch Wucher, sondern sollst dich vor deinem Gott fürchten, auf dass dein Bruder neben dir leben könne.

Denn du sollst ihm dein Geld nicht auf Zinsen leihen noch deine Speise auf Wucher austun.9

Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen, weder Geld noch mit Speise noch mit allem, womit man wuchern kann. Von den Fremden magst du Zinsen nehmen, aber nicht von deinem Bruder, auf dass dich der HERR, dein Gott, segne in allem, was du vornimmst in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen.“10

Bei Ezechiel11 kann man nachlesen, dass nur der fromm ist, der keinen Zins nimmt. Im Kapitel 22.12 schlägt der Herr seine Hände zusammen über den Geiz und sagt: „sie wuchern und nehmen Zins voneinander“.

11.) Werden Sie sich für die Abschaffung der Zinsen einsetzen?

Als Bundespräsident ernennen Sie die Berufssoldaten, die Soldaten auf Zeit und die Offiziere der Reserve (SoldatenGesetz §4(1)).

Das 5. Gebot verlangt: Du sollst nicht töten. Im siebten und neunten Gebot wird das Stehlen und Rauben verboten. In einer Kundgabe Gottes12 an die Großen und Mächtigen der Welt heißt es: „Womit wollt ihr euch verteidigen, da ihr die Erzverbrecher aller Verbrechen gegen Meine Gebote seid, die von euch befohlen, durch eure Militärsklaven gelehrt, geübt und verübt werden müssen?“

12.) Wie lässt sich die Ausbildung zum Soldaten, mit dem 5., dem 7. und dem 9. Gebot vereinbaren?

In der gleichen Kundgabe Gottes an Franz Schumi heißt es: „Ebenso versündigen sich die Herrscher gegen Mich durch das siebente und neunte Gebot durch unbefugte Steuererhebung. Denn es heißt: Du sollst nicht stehlen und begehren deines Nächsten Gut.

Der Staat stiehlt zwar nicht, aber er begehrt mit Gewalt, und wer nicht gibt oder geben kann, dem raubt man mit Gewalt, was man vorfindet, durch die Gerichts- und Steuerorgane. Also ist der heutige Staat in Meinen Augen nichts anderes als eine Mörder- und Räuberbande ohne Liebe und Mitleid gegen den Armen, in dem Ich Selber wohne!“

Meine persönlichen Erfahrungen decken sich mit dieser Aussage. Mehrfach wurde mein Konto gepfändet. Ich wurde mit Gefängnis bedroht, da ich mich weigere Steuern zu zahlen, mit denen Soldaten und Geheimdienste in meinem Namen Terror verbreiten und meine Brüder und Schwestern (z.B. in Ex-Jugoslawien und Afghanistan) überfallen und ermorden.

13.) Wie lässt es sich vereinbaren, dass Sie, als angeblicher Stellvertreter Gottes, das höchste Amt in einem Staat angenommen haben, dessen Organe Gott selbst als Mörder- und Räuberbande bezeichnet?

Den Diensteid haben Sie, als Mann Gottes, sicher mit dem Zusatz geschworen: „So wahr mir Gott helfe.“

14.) Behaupten Sie mit dem Zusatz des Diensteides, dass Gott Ihnen in Ihrem weltlichen Amt beistehen und Sie unterstützen wird gegen seine eigene Lehre zu handeln?

Bei Lukas (16.13) steht: „Kein Knecht kann zwei Herren dienen... Ihr könnt nicht Gott samt dem Mammon dienen.“

15.) Werden Sie Gott dienen und seine Lehre der Nächstenliebe endlich mit Leben erfüllen oder werden Sie dem Mammon dienen und dem staatlich verordneten Kapitalismus (Selbstliebe) frönen?

Abschließend möchte ich Sie noch einmal auf die Kundgabe Gottes hinweisen in der er sich mit klaren und eindringlichen Worten an die Herrschenden dieser Welt wendet:  http://www.paradies-auf-erden.de/sonstiges/wor.pdf

Auf Ihre Antwort wartend
verbleibe ich mit freundl. Gruß

W. May

Ostern 2012

1Samuel 12.17ff

25. Buch Mose 17.14ff

3GG Art. 56 und 64(2)

4Apostelgeschichte 2.8 und 5.14

5 Artikel 14(1) des Grundgesetzes

6Lukas 6.37

7Matthäus 7.1 und 7.2

8Ezechiel 44.24

93. Buch Mose 25.35f

105. Buch Mose 23.19f

11 Ezechiel 18.8; 18.13; 18.17

12 Kundgabe an Franz Schumi „Worte an meine Kinder“ (um 1900)

Passend zum Thema eine 

aktuelle Kundgabe Gottes für die Jetztzeit.  (pdf-Datei  1,46 MB)

Ein Buch, das man gelesen haben muss !!!
(Die weiteren 7 Bücher veröffentliche ich nach und nach unter  www.paradies-auf-erden.de )

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Immer noch aktuell:

Geheimer Terrorismus (pdf-datei, 172 kb)
Warum das "Verfassungs"gericht die NPD nicht verbieten kann.
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staatenlos  (pdf-datei, 415 kb)
Warum wir keinen Staat mehr haben und warum wir künftig darauf verzichten sollten.
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Ein Vortrag als Bilderbuch: "Unser Staat das unbekannte Wesen"  (pdf-Datei, 2,2 MB)