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Geld und Grundgesetz
(auf der Grundlage und mit Zitaten aus dem Buch „Das
Geldsyndrom“ von Helmut Creutz)
Was ist Geld?
Als Geld bezeichnet man das, was in Form von Banknoten und
Münzen ständig in der Wirtschaft kreist. Es ist ein neutrales und anonymes Tauschmittel,
ein Preismaßstab, ein Wertaufbewahrungs- und Wertübertragungsmittel.
Geht man von der Rechtslage bzw. der Dokumentationsseite aus,
dann ist Geld:
- eine öffentliche Einrichtung zum Nutzen aller Bürger
- eine anonyme Leistungsbestätigung unter Annahmepflicht
- ein weitergebbares Anspruchsdokument an das Sozialprodukt
- das einzig gesetzliche Zahlungsmittel.
Damit wird schon offensichtlich, dass Geld heutzutage mehr
missbraucht wird, als es der Bevölkerung von Nutzen ist:
- Geld ist ein Tauschmittel, wird jedoch gleichzeitig als
Wertaufbewahrungsmittel benutzt. Das eine widerspricht dem anderen.
- Geld hat eine Annahme- aber keine Weitergabepflicht.
- Geld ist eine öffentliche Einrichtung. Gleichwohl kann sie
jeder aus dem Verkehr ziehen und es zu seinem Eigentum machen.
„Das Geld spielt im Wirtschaftskörper dieselbe Rolle wie das
Blut im Körper des Menschen. Soll der Körper seine verschiedenen
Lebensfunktionen erfüllen, muss der Kreislauf des Blutes ungehemmt vor sich
gehen, So ist es auch notwendig, dass das Geld umläuft, damit die allgemeine
Beschäftigung Wirklichkeit werde.“
(Eduard Daladier - ehem. Franz. Ministerpräsident)
Wer Güter produziert muss versuchen sie zur Kosten- und
Verlustvermeidung zu verkaufen. Wer von seiner Arbeit lebt steht unter einem
Angebotsdruck wenn er nicht hungern will.
Wer Geld übrig hat steht dem gegenüber unter keinem
Ausgabedruck. Er kann das Geld sammeln und erst dann freigeben, wenn er
genügend Zinsen dafür bekommt.
Die Zinsen
Mit dem Zins wird das Geld in den Wirtschaftskreislauf
zurückgelockt. Mit dem Zins kann man sein Vermögen vergrößern, ohne dafür
arbeiten zu müssen.
Bei 6% Zinsen verdoppelt sich das angelegte Geld innerhalb von
15 Jahren, ohne dass der Eigentümer dafür arbeiten müsste.
„Wer Zins nimmt, lebt auf Kosten der Arbeit anderer, ohne ihnen
für diese Arbeit irgendeine Gegenleistung zu geben. Durch den Zins wird der
Gleichwertgrundsatz in schwerster Weise verletzt. Christentum und Zins sind
unvereinbar.“ (Johannes Ude –Dekan der Kath.- Theol.
Fakultät Graz)
Für Unternehmer sind Zinsen ein Kostenfaktor und sie werden
über die Preise an den Endverbraucher weitergegeben. Der Zins bewirkt somit als
Kostenfaktor eine Verteuerung aller Güter. Jeder Bürger zahlt diese versteckten
Zinsen aber nur wenige erhalten Zinsen zurück. Diese eingezogenen
Zinsmilliarden sind inzwischen dreimal größer als die Mehrwertsteuer. Sie
fließen vor allem in die Taschen derjenigen, die über die größten verzinslichen
Vermögen verfügen.
Durch den Zinseszinseffekt beschleunigt sich die
Vermögenszunahme automatisch.
Da die zinsfordernden Sach- und Geldvermögen deutlich rascher
zunehmen als die volkswirtschaftliche Leistung und damit die Staatseinnahmen,
ist auch der sozialste Staat von Jahr zu Jahr weniger in der Lage, die
zinsstrombedingten Umverteilungen von Arm zu Reich durch steuerfinanzierte
Rückverteilungen auszugleichen.
„Das Zinssystem bevorzugt in krasser Weise die Besitzenden. Der
Ertrag des Wachstums dient nicht in erster Linie dem Volkswohlstand, sondern
konzentriert sich bei wenigen, sichert das exponentielle Wachstum der großen
Vermögen. Die Verfügungsgewalt verlagert sich immer mehr auf gewaltige private,
anonyme Gebilde, welche von der Geldseite her politische Macht und Willensbildung
zu manipulieren verstehen.“
(Werner Rosenberger
–Präsident der INWO)
„Ohne eine Verstetigung des Geldumlaufs und
der damit möglich werdenden Absenkungen der Inflations- und Zinssätze, muss
unser Geld so, wie es heute ist, aus einfachen mathematischen Gründen sich
selbst und damit unsere Gesellschaft zerstören“. (Helmut
Creutz –Wirtschaftsanalytiker)
Im Dezember 1992 berichtete das Wirtschaftsmagazin „forbes“von
95 bundesdeutschen Milliardären, die zusammen etwa 225 Mrd. DM verfügten. Nimmt
man eine Verzinsung von 6 % an, dann wurden sie 1992 gemeinsam um 14 Mrd. DM
reicher. Geht man davon aus, dass jeder Erwerbstätige jede dritte Stunde für
die Kapitalrenditen arbeitet, dann mussten 1992 eine Million Arbeitnehmer wegen
dieser 95 Milliardäre jede Woche 13 Stunden mehr arbeiten, als es für ihren
eigenen Lebensrahmen erforderlich war.
Damit ist der Zins die größte denkbare Ausbeutung und die
Inflation ist der größte denkbare Betrug.
Der geldbedingte Zwang zum Wachstum und zur Kapitalbindung
treibt die Industrienationen in die Überrüstung und zu Waffenexporten in die
übrige Welt. Da das alles nicht ausreicht die stetig wachsenden
Geldkapitalmassen renditeträchtig zu binden, sind immer wieder
Kapitalvernichtungen erforderlich. Kriege sind dazu noch geeigneter als
Wirtschaftsrezessionen. Man zerstört bewusst und vorsätzlich die Infrastruktur
und das Wirtschaftssystem der angegriffenen Länder. Um den Wiederaufbau zu
finanzieren, müssen die überfallenen Länder Schulden machen. Schulden bedeuten
Zinszahlungen für den zerstörten Staat und Zinseinnahmen für die Kreditgeber.
Damit werden ganze Völker zur Kasse gebeten um einigen Reichen die
Zinseinnahmen zu ermöglichen.
Mit Rüstung und Krieg kann man in einer besonders wirksamen
Weise das Absinken der Zinsen unter jene Marke verhindern, die zum Geldstreik
führt und damit zum deflationären Wirtschaftszusammenbruch.
„Wo nicht der Mensch, sondern das zinstragende Kapital der
Gegenstand ist, dessen Erhaltung und Mehrung der Sinn und das Ziel der
politischen Ordnung ist, da ist der Automatismus schon im Gang, der eines Tages
die Menschen zum Töten und Getötet werden auf die Jagd schicken wird.“ (Karl Barth – evang. Theologe)
In den gesamten Industrienationen werden jährlich etwa 4000
Millionen Dollar für die Dritte Welt gesammelt. Diese Summe reicht den armen
Ländern gerade 12 Tage lang ihren Zinsverpflichtungen nachzukommen. In den übrigen 353 Tagen bleibt das Zusammenkratzen dieser Gelder
ihr eigenes Problem.
Mit anderen Worten: Die Spenden, die bei
uns in einem Jahr eingesammelt werden, sind nach 12 Tagen wieder bei uns.
Diesmal landen sie nicht in den Taschen der Spender, sondern auf den Konten der
Kreditgeber, die bereits seit Jahren ihre leistungslosen Zinserträge aus der
Dritten Welt beziehen.
Grundgesetz und Kapital
Die Verfasser des GG haben versucht eine Vorlage für Verfassung
zu schaffen die verhindert, dass Deutschland wieder zu einer kapitalistischen
oder kriegsführenden Nation wird. Im „Ahlener Programm“der CDU, das zu der Zeit
entstand als das GG vorbereitet wurde, lässt sich nachlesen, welche Lehren die
Menschen aus dem 3. Reich gezogen hatten. Hier einige Auszüge:
„…Ziel aller Wirtschaft ist die Bedarfsdeckung des Volkes.
Die Wirtschaft hat der Entfaltung der schaffenden Kräfte des
Menschen und der Gemeinschaft zu dienen…
… Die Zeit vor 1933 hat zu große Zusammenballungen
industrieller Unternehmungen gebracht. Diese bekamen dadurch einen
monopolartigen Charakter. Sie wurden für die Öffentlichkeit undurchsichtig und
unkontrollierbar. Wenn der Aktienbesitz der großen industriellen
Unternehmungen, abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie z.B. Krupp, auch stark
gestreut war, so wurde doch die Zusammensetzung des Aufsichtsrats und
Vorstandes infolge der Vertretung der zahlreichen Aktionäre durch wenige Banken
von einem verhältnismäßig kleinen Kreis von Personen bestimmt. Die zu dem engen
Kreis der Vertreter der Großbanken und der großen industriellen Unternehmungen
gehörigen Personen hatten infolgedessen eine zu große wirtschaftliche und damit
zu große politische Macht…
… Darüber hinaus soll bei diesen Unternehmungen das
machtverteilende Prinzip eingeführt werden, damit jede mit dem Gemeinwohl
unverträgliche Beherrschung wesentlicher Wirtschaftszweige durch den Staat,
Privatpersonen oder Gruppen ausgeschlossen wird…
… Leistungsfähige Klein- und Mittelbetriebe sind um ihres
volkswirtschaftlichen Wertes und ihrer sozialen Aufstiegsmöglichkeiten willen
zu fördern…
… Durch geeignete Maßnahmen soll den Arbeitnehmern eine
Beteiligung am Ertrage gesichert werden…“
Diese Ideen und Vorschläge finden sich im Grundgesetz wieder.
Der Art. 14 z.B. besagt, dass jeder Eigentümer eine Verpflichtung gegenüber der
Gesellschaft eingeht. Im Wortlaut des Ahlener Programms heißt es so: „…ist das erste und vornehmste Ziel das Wohl des gesamten Volkes.
Die deutsche Wirtschaft hat weder in erster Linie dem Wohle einer bestimmten
Schicht zu dienen noch dem Auslande.“
Doch schon bald verloren die Politiker und die Parteien diese
Ziele aus den Augen. Zu großzügig waren die Spenden der Konzerne, die in den
Parteikassen klingelten. Das Wohlergehen des Volkes wurde dem Wohlergehen der
Reichen geopfert. Die Politiker verschuldeten den Staat
und sorgten so für immense Zinseinnahmen der Kreditgeber. Die Neuverschuldungen
des Staates flossen gänzlich als Zinsen in die Taschen der Reichen zurück.
Zwischen 1965 und 2005 verschenkten unsere Politiker so 1,317 Billionen Euro.
1,317 Billionen Euro fehlten bei der Schaffung von Arbeitsplätzen, im
Gesundheitswesen und in der Sozialfürsorge.
Skrupellos wurde und wird dem Bürger in die Tasche gegriffen.
Durchschnittlich etwa 40 Cent zahlen wir pro Euro für versteckte Zinsen.
Schon 1982 hat Prof. Dr. Horst Ehmke vor dem
Deutschen Bundestag ausgeführt:
„Die Firma Daimler-Benz hat im Jahre 1981 an ihren Einnahmen
aus Vermögen, vor allem an Zinseinnahmen, mehr verdient als am Verkauf ihrer
LKW- und Pkw-Produktion. Ähnliches gilt für andere Großunternehmen.“
„Das vom Staat als Tauschmittel und Wertmesser ausgegebene Geld
sollte zwischen den Wirtschaftsteilnehmern neutral vermitteln, es begünstigt
jedoch den Geldbesitzer und widerspricht dadurch zentralen Prinzipien unserer
Verfassung, insbesondere den Freiheitsrechten, dem Gleichheitssatz, dem
Eigentumsrecht, dem sozialen Rechtsstaat und dem Ziel des gesamtwirtschaftlichen
Gleichgewichts.“
(Roland Geitmann –Verwaltungsjurist)
Seit Jahren warte ich auf eine Antwort des Amtes Ucker-Randow,
was konkret mit der Grundsteuer gemacht wird. Ich habe belegt, dass mit
Steuergeldern Terroranschläge, Mordaufrufe, Folterknechte und
Angriffskriegshandlungen finanziert wurden/werden.
Betrachtet man sich diesen Staat unter dem Blickwinkel des Geldes, dann ist
Deutschland kein Sozialstaat, wie das im Grundgesetz behauptet wird, sondern
ein Staat, der die Taschen des größten Teils seiner Bürgerinnen und Bürger
lehrt und das Geld in die Tresore der Reichen schiebt.
Die Politiker sind dabei willige Erfüllungsgehilfen des Großkapitals und
arbeiten eng mit den Konzernen zusammen. Im Parlament und in verschiedenen
Ministerien sitzen Vertreter des Groß-Kapitals und arbeiten an den
Gesetzesentwürfen mit, die nur ein Ziel haben: Die Kapitalvermehrung der
Reichen. Die Justiz ist offensichtlich unkritisch und
duldet die vorsätzliche Verarmung und Ausbeutung weiter Teile der Bevölkerung.
Sie sieht tatenlos zu, wie der Staat von einigen wenigen Machthabern in den
Ruin getrieben wird.
Laut Grundgesetz habe ich das Recht gegen jeden Widerstand zu
leisten, der diese Staatsordnung zerstören will. Mit der
derzeitigen Geld- und Wirtschaftspolitik wird diese Staats-Gemeinschaft bewusst
und vorsätzlich zerstört.
Entweder das Amt Ucker-Randow oder das Verwaltungsgericht
Greifswald widerlegen die von mir vorgebrachten Anschuldigungen oder ich
bestehe auf meinem Widerstandsrecht gem. Art.20(4)GG und verweigere jegliche
Mitarbeit und Zahlungen an die Behörde.
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Hieraus ergeben sich folgende Forderungen an Politik und
Justiz:
1.) Geld soll vorrangig als Tauschmittel genutzt werden; Geld
darf kein Wertaufbewahrungsmittel sein.
2.) Geld soll ohne Zinsen zirkulieren.
Zinseinnahmen sind sittenwidrig, da sie die Verschuldung weiter
Teile der Bevölkerung nach sich ziehen.
3.) Es sollen leistungsgedeckte Währungen eingeführt werden.
Die Stundenlöhne müssen in etwa gleich sein. Nur so lässt sich
eine gerechte Verteilung von Vermögen erreichen.
4.) Geld soll nur regional verwendet werden um Spekulationen
und Lohn-Dumping zu verhindern.
5.) Eigentum an Grund und Boden sowie Immobilien soll vermieden
werden.
Wenn es einen Gott gibt, so ist er der alleinige Eigentümer des
Himmels und der Erde. Menschen können lediglich Verwalter und keine Eigentümer
sein. Wenn es keinen Gott gibt soll man sich auch nicht auf ihn berufen
(Präambel GG, Eid von Bundespräsident, -Kanzlerin, -Ministern, Richtern…)
6.) Das Erbrecht muss abgeschafft werden.
Eigentum an Grund und Boden fällt nach dem Tode des
bisherigen Eigentümers an die Ortsgemeinde oder die Stadtteilverwaltung, die
das Grundstück an Mitglieder der Gemeinde verpachtet. Mit den Pachteinnahmen
kann die Gemeinde Arbeitsplätze schaffen und ortsansässige Kleinbetriebe
unterstützen.
7.) Die angehäuften Staats-Schulden müssen von den Menschen
abgetragen werden, die sie verursacht haben, also von
den Politikern und von deren Kontrolleuren: Beamten, Richtern und von denen die
den Politikern ihr Mandat gegeben haben, also von den Wählerinnen und Wählern.
Es kann nicht angehen, dass die Nachkommen die Schulden der Vorfahren abtragen
müssen.
8.) Es muss geprüft werden, ob die Abgeordneten und die
Regierungen der vergangenen Jahrzehnte grundgesetzgemäß an die Macht gekommen
sind.
Ist das nicht der Fall, so sind die von ihnen abgeschlossenen
Verträge null und nichtig. Das betrifft u.a. das Währungssystem und die
Staatsschulden.
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