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auszüge aus meiner klagewerner may im paradies 17309 fahrenwalde werner(at)paradies-auf-erden.de |
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Unsere Regierung
unterstützt eine Terroristische Vereinigung Terrorismus ist demnach eine
Sammelbezeichnung für politisch motivierte Gewaltkriminalität extremistischer
Organisationen, Gruppierungen oder Einzelpersonen. Genau dieser Definition
entspricht die Regierung der USA. Sie und die verschiedenen Geheimdienste sind
in den letzten Jahrzehnten weltweit für tausendfachen Mord, Tod und Zerstörung
verantwortlich.
„Wer weiß schon,
dass allein in dieser Zeit von den USA weit über zweihundert
Militärinterventionen ohne UNO-Mandat ausgeführt, dass durch ihren Geheimdienst
CIA zwischen 1949 und 1987 etwa sieben Millionen Menschen getötet worden sind? Ein Mitarbeiter von Untersuchungsausschüssen des
US-Kongresses hat eine Mordliste der US-Spitzeldienste erstellt, die zwischen
1949 und 1991 mehrere dutzend ausländischer Staatschefs entweder umgebracht
oder umzubringen versucht haben; darunter Fidel Castro nach Berichten des
US-Kongresses 8-mal, nach kubanischen Angaben 24-mal.“ „...Weltweit operierende Geheimdienste einer
Supermacht wie die CIA – in stark abgeschwächter Form gilt dies auch für Teile
der Geheimdienste Großbritanniens und
Frankreichs, nur noch in Spuren für den BND, um so stärker jedoch für den
israelischen Mossad – sind nur sehr beschränkt Nachrichtendienste im
eigentlichen Sinne. Vielmehr beschäftigen sie
sich im Schwerpunkt mit den Methoden und Instrumenten der verdeckten
Durchsetzung von Machtpolitik unterhalb und außerhalb der Schwelle des
Kriegsvölkerrechts und sammeln zu diesem
Zweck die erforderlichen Erkenntnisse. Diese
inoffizielle, verdeckte, reale Außenpolitik schert sich weder um nationales
noch internationales Recht, geschweige denn um die Regeln des Völkerrechts und
der Menschenrechte. Diese Politik wird in den Demokratien vor den
demokratischen Entscheidungsgremien im Wesentlichen geheim gehalten und
öffentlich weder dargestellt noch viel weniger in den Medien erörtert. Dieser verdeckten, geheimdienstlichen Außenpolitik fehlt in
weiten Teilen jede demokratische Legitimation. Die verdeckten Operationen
der CIA in den 50 wichtigsten Staaten der Welt nutzen weltweit die Kräfte der
organisierten Kriminalität und nicht zuletzt die beachtlichen Finanzmittel des
Drogenhandels. Dass der Kampf gegen den Rauschgifthandel – allein in den USA
mit 17 Milliarden Dollar vorgeblich mit hoher Priorität ausgestattet –
fortwährend ebenso verloren geht wie gegen den illegalen Waffenhandel oder die
Rückschleusung des kriminellen Bankengeldes in das Bankensystem, hängt mit der
weltweiten Nutzung der organisierten Kriminalität durch die Geheimdienste
zusammen... Politiker
und Geheimdienste bereiten die Umstände vor, die einen militärischen Einsatz
notwendig oder möglich machen, wie das Beispiel Jugoslawien zeigt: „…Der diplomatische Versuch, die Bundesrepublik
Jugoslawien zu destabilisieren, in möglichst viele Gebiete und Gruppen
aufzulösen, zu zerbrechen, war durch die USA und Deutschland spätestens zu Beginn
der achtziger Jahre erfolgt, die faktische Zerschlagung der jugoslawischen
Souveränität aber zu Beginn der neunziger Jahre. Deutschland hatte damals
Slowenien und Kroatien im Alleingang — gegen EU, UNO, KSZE — anerkannt; Kanzler
Kohl konstatierte »einen großen Erfolg für uns«. Es war der Schritt, der zum Krieg führte, zum
Sezessions-Krieg, zu einer Reihe von Sezessionskriegen. »Es war das erste Mal«,
so seinerzeit ein deutscher Diplomat, »dass Deutschland andere dazu brachte,
zu tun, was sie nicht wollten. Wir hatten ein paar Verbündete, nicht sehr
viele, plus den Papst.“ Und die USA. »The war in Bosnia was
America‘s war in every sense of the world«, schreibt Sir Alfred Sherman. »Die US-Regierung
sorgte für seinen Beginn, sorgte für seinen Fortgang und verhinderte sein
frühes Ende.« Die
US-Regierung aber war auch weiterhin besorgt. Und weil sie besorgt war, folgte
dem Bosnien-Krieg der Kosovo-Krieg, dem Kosovo-Krieg der Krieg gegen Serbien,
alles — in guter alter Piratenmanier — ohne Kriegserklärung. Und alles traf
viel weniger die serbische Armee, deren Attrappen einmal beiseite, als die
Zivilbevölkerung, denn man wollte ja humanitäre Hilfe leisten! Dabei
missachtete und verletzte man schwer internationales und nationales Recht,
internationale und nationale Verträge, Deklarationen, Konventionen, den
Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, den
Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, die
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Konvention über Verhütung und
Bestrafung des Völkermordes, die Haager Abkommen, die Genfer Abkommen, die UNO-Charta,
den NATO-Vertrag, die Bundesverfassung und Gesetze der USA, die Grundgesetze
anderer Staaten, zum Beispiel das Grundgesetz für die deutsche Bundesrepublik,
das deutsche Soldatengesetz, den Zwei-plus-Vier-Vertrag. Und dieses Vorgehen erfuhr zynisch die Rechtfertigung, halt
mal weniger de lege lata als de lege ferenda ausgegangen zu sein, weniger vom
bereits geschaffenen als vom erst noch zu schaffenden Recht. Das alles aber negierte man der humanitären
Hilfe wegen. Und eben deshalb auch tötete und verwundete man in einem
»Fernkrieg«, einem »feigen Krieg«, ganz nach bewährter US-Methode, tausende
Serben, Albaner, Roma, Moslems, Katholiken und andere, wobei nach einer
UNICEF-Erhebung jedes dritte Todesopfer der NATO-Bombardements ein Kind war. Man warf zu Beginn des Überfalls aus 350,
gegen Ende aus fast 1200 Flugzeugen, darunter zwei Drittel amerikanische
Maschinen, zigtausende von Bomben auf Krankenhäuser, Kirchen, Schulen, Moscheen,
Wohnbezirke und dicht bevölkerte Plätze. Der Einsatz von Streu-, Splitter-,
Clusterbomben ist an sich schon völkerrechtswidrig, da diese laut
UNO-Konvention (1980) zu den »inhumanen Waffen« zählen und seit 1949 ohnehin
durch die Genfer Konvention verboten sind. Dabei schließt die NATO selbst nicht
aus, dass noch immer bis zu 30000 »scharfe«, das heißt nicht explodierte
Splitterbomben »auf dem früheren Kriegsschauplatz« liegen — jene nicht
mitgerechnet, die wegen der Gefahr der Bomber beim Landen massenweise in der
italienischen Adria verschwanden. (UNO-Angaben zufolge verloren nach Ende des
Golfkrieges im Irak durch herumliegende Splitterbomben noch mindestens 2600
Zivilisten, zumeist Kinder, ihr Leben.) Als besonders menschenverachtend erwiesen sich
die Angriffe der Verteidiger der Menschenrechte auf die Lebensgrundlagen
Jugoslawiens, auf alles, was für seine Bevölkerung einfach unerlässlich war,
in der Absicht, diese abzuschneiden von Wasser, Lebensmitteln, elektrischer
Energie und medizinischer Versorgung. So ruinierte und zerstörte man
systematisch durch Raketenbeschuss, durch Bombardements aus der Luft, wie
Ramsey Clark ausführt, Einrichtungen der Nahrungsmittelproduktion und
-lagerung, Wasserwerke und landwirtschaftliche Bewässerungsanlagen, Fabriken
für Düngemittel und Pflanzenschutz, pharmazeutische Betriebe sowie sonstige für
das menschliche Überleben notwendige Objekte. Auch geißelt Clark, einst Justizminister der
USA, dann Organisator von Tribunalen gegen US-Kriegsverbrechen an Bertrand
Russels Seite, die zahlreichen Umweltvergehen — zumal die von den Vereinigten
Staaten im Kosovo und im übrigen Serbien mit angereichertem Uran eingesetzten
Raketen, Bomben und Geschosse radioaktive Substanzen in der Atmosphäre, im
Boden, im Grundwasser und damit in der Nahrungskette verbreiten. »Dadurch
setzen sie die jugoslawische Bevölkerung für Generationen der Gefahr von Tod,
genetischen Schäden, Krebs, Tumorerkrankungen, Leukämie und anderen gesundheitlichen
Schäden aus.« (Der Moloch
von Karlheinz Deschner) Während man die Revolutionäre in Managua, die Sandinisten,
bezichtigte, ihre Revolution nach Honduras auszudehnen, verwickelte man das
benachbarte Honduras in eine Gegenrevolution mit dem Ziel, diese nach Nicaragua
zu exportieren. Die CIA kaufte Söldner, warb argentinische Offiziere an, nicht
wenige Nazis darunter. Sie verteilte in Nicaragua Gebrauchsanweisungen für das
Umbringen der dort herrschenden Linken. — Nazimethoden? Der Internationale
Gerichtshof in Den Haag verurteilte die USA 1986, weil sie, entgegen dem
Völkerrecht, nicaraguanische Häfen vermint, den Handel Nicaraguas behindert
sowie gegen eine ganze Reihe von Verpflichtungen und Verträgen verstoßen hatte…“ (Der Moloch
von Karlheinz Deschner) |